Do 3. September, 19–21 Uhr
Vor 70 Jahren wurde der Sozialdemokrat Julius Leber ermordet, weil er an der Vorbereitung des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 beteiligt war. Sein Widerstand gegen den Nationalsozialismus, den er gemeinsam mit seiner Frau Annedore von der Schöneberger Kohlenhandlung aus organisierte, ist heute vielen bekannt. Julius Lebers Herkunft aus dem in seiner Jugend deutschen Elsass prägte seine starke europäische Orientierung; als Offizier im Ersten Weltkrieg hatte er eine von der Mehrheit der SPD abweichende Meinung zum Militär; als Reichstagsabgeordneter in der Weimarer Republik verteidigte er die Demokratie gegen ihre Feinde.
Mit: Ruth Möller (Autorin des Buchs: »Julius Leber. Vordenker des Staatsbürgers in Uniform« gemeinsam mit Claus Jander), Heiner Wörmann (Autor des Bandes »Widerstand in Schöneberg und Tempelhof«)
Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de